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Oh baby, it’s cold outside! Tipps für Winterwanderungen mit Kindern

Oh baby, it's cold outside

Oh baby – it’s cold outside! Winter wonderland in den Bergen ist magisch. Magisch schön. Nur was ziehen wir Kindern für maximalen Schneespass an? Was gibt es bezüglich der Ausrüstung zu beachten? Hier sind unsere Alpentribe Tipps für Winterwanderungen mit Kindern. Damit könnt ihr euch im Schneeparadies austoben und den Winter in vollen Zügen geniessen.

Zwiebelprinzip – im Winter mit der dritten Lage

  1. Base Layer: Warme Unterwäsche, bei den kleinen ein langarm-Body und Strumpfhose. Die Investition in Merino-Unterwäsche für die Kinder zahlt sich aus, glaubt mir. Macht einen grossen Bogen um Baumwolle oder Synthetik.
  2. Mid layer: eine weitere dünnere Wollhose und einen Pullover aus Wolle. Gute Wollsocken für warme Füße sind ein weiteres Muss. Alles schafft Bewegungsfreiheit, die am Berg benötigt wird.
  3. Top layer: Ein hochwertigen funktioneller Schneeanzug für die Kleinen oder eine Kombination aus Skihose (hält auch am Oberkörper warm) und einer Schneejacke. Sie sind atmungsaktiv sowie wind- und wasserdicht. Unsere Erfahrungen mit Schneeanzügen von Reima und Finkid sind sehr gut.

Gutes funktionelles Schuhwerk

Die richtigen Schneeschuhe werden auch am Berg schnell zu Sieben-Meilen-Stiefeln. Denn mit gutem Schuhwerk läuft es sich einfach besser. Wasserfest und warm und war muss es sein. Wir können die Schneestiefel von Sorel wärmstens empfehlen. Der Look erinnert an eine dreimonatige Arktis-Expedition, aber in die Richtung geht es ja auch.

Handschuhe & ander Accessoires, oder ‚Mama Hänne kalt‘

Damit ‚Mama Hänne kalt‘ dem Winterspass keinen Abbruch tut, haltet die Handschuhe immer parat. Bei uns ist es teilweise ein blitzschneller An-Aus-An-Aus Wechsel. Damit keiner Hopps geht -sie werden fast unbemerkt in der Kraxe ausgezogen- haben wir eine mit extra Schlaufe für das Handgelenk, wie die von Reusch. Klaro – neben (Ersatz-) Handschuhen sind weitere Accessoires wie Mütze und Schal ein Muss, da die Körperextremitäten schnell auskühlen. Am Gipfel weht oft ein zügig kalter Wind. Ach ja – wenn Klara in der Kraxe schläft stecken wir ihre Hände einfach an ihren Körper in der Kraxe. So bleiben sie schön warm.

Tragepausen

Bewege dich, dann wird dir warm. Doch durch den Schnee zu laufen ist auch für Kinder anstrengender, daher wird oft ein power-nap in der Kraxe gemacht. Allerdings kühlen die kleinen Körper in der Kraxe auch schneller aus, besonders an den Füßen. Kontrolliert die Temperatur der Füße während der Tragezeiten öfters und legt ausreichend Tragepausen, bzw. Bewegungspausen für die Kinder ein. Im kalten Winter machen wir daher keine richtig langen Tagestouren. Lasst daher lieber die Vorsicht walten, macht kleinere Touren und gebt den Kindern die Möglichkeit sich ausreichend im Schneeparadies zu bewegen.

Aufwärmpausen

Hallo Corona. Aufgrund der Pandemie sind zur Zeit keine Aufwärmpausen in den Almhütten möglich, die bei einer längeren Tour mit Kindern essenziell sind. Daher haben wir heissen Tee oder Pfannkuchen-Suppe (achtet auf stets sauber getrennte Thermoskannen) dabei. Ein warmer Snack bewirkt Wunder bei Gross & Klein.

Also traut euch – auch bei kalten Temperaturen sind ruhige Wintertouren oder eine rasante Rodelaction mit Kindern ein Riesenspass! Dank unsere Tipps für Winterwanderungen mit Kindern könnt ihr in euer Schneevergnügen starten. Für Schnee, Eis & Kälte sind wir nun gewappnet. Oh Baby – it’s cold outside!

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